
Sozialdemokraten im Europaparlament fordern zum 1. Mai ein Umsteuern von Schwarz-Gelb für mehr Beschäftigung
Hunderttausend Arbeitnehmer in ganz Europa werden am Tag der Arbeit für ihre Rechte auf die Straße gehen. Jutta STEINRUCK, SPD-Abgeordnete im Europaparlament, unterstützt die Demonstranten: "Während immer härtere Fälle von Steuerhinterziehung die Menschen erschüttern, untergraben unsichere Beschäftigung, Minijobs und Leiharbeit in Deutschland die europäische Sozialidee." Die Sozialdemokratin setze stattdessen gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund auf einen flächendeckenden Mindestlohn, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und das Ende der Lohndiskriminierung von Frauen.
"Die Folgen schwarz-gelber Krisenpolitik sind verheerend", warnt Jutta STEINRUCK, Beschäftigungsexpertin der SPD-Europaabgeordneten und selbst aktive Gewerkschafterin. In Europa ist die Arbeitslosigkeit auf ein Rekordhoch geschnellt. Fast ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland hängt im Niedriglohnsektor fest. Immer mehr Menschen droht Altersarmut. Eine gute Nachricht: EU-Sozialkommissar Laszlo Andor folgt endlich sozialdemokratischen Forderungen und ruft Deutschland in der "Süddeutschen Zeitung" zum Kurswechsel auf: Weg vom wachstumsschädlichen Sparen hin zu Konjunkturhilfen. "Wir freuen uns, dass sich auch in der bisher allzu trägen Kommission die sozialdemokratische Position durchgesetzt hat, dass wir Investitionen in faire Arbeit brauchen", sagt Jutta STEINRUCK.