„Rente mit 67 muss rückgängig gemacht werden – Rente mit 65 jetzt vor den Wahlen in NRW"

Veröffentlicht am 20.03.2010 in Pressemitteilung

Nach den Veränderungsbeschlüssen der SPD auf Bundesebene zu Hartz IV müssen nun auch die Beschlüsse zur Rente mit 67 wieder rückgängig gemacht werden so die Auffassung des AFA Landesvorstandsmitglieds Rheinland-Pfalz Holger Scharff.

RENTE

AFA Sprecher Holger Scharff:
Die Rente mit 67 würde zu einer Fehlentwicklung am Arbeitsmarkt führen, die bereits schon heute in Teilen sichtbar ist. Es gibt derzeit nicht genug Arbeitsplätze um die jungen Menschen in Arbeit zu bringen und die alten Menschen in Arbeit zu halten. Dies bedeutet, dass bei einer verlängerten Lebensarbeitszeit immer mehr junge Menschen warten müssen, bis sie ins Arbeitsleben eintreten können so Scharff. Dies kann nicht gut sein – wir müssen die jungen Leute in Arbeit bringen damit diese ihre Zukunft gestalten können. Es gibt auch zwischenzeitlich viele Stellungnahmen und Berechnungen, die besagen, dass die Rente mit 67 nicht notwendig.

Wir müssen die Einnahmen der Rentenkassen verbessern in dem alle Einnahmen auch zur Berechnung der Beitragszahlung herangezogen werden. Dies bedeutet, dass auch Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, Gewinne aus Geldanlagen und immer auch die gesamte Bruttolohnleistung für die Zahlung in die Rentenkasse angerechnet wird.

Der Versicherungsbeitrag für die Rentenkassen muss auch weiterhin paritätisch durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt werden, hier sind alle in der Verpflichtung so das AFA Landesvorstandsmitglied Holger Scharff.

Die Bundespartei sollte möglichst noch vor den Wahlen in NRW klare Position in der Rentenfrage beziehen und sich wieder zur Rente mit 65 bekennen so Scharff abschließend.

 

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