Foto: Lars Entenmann
Die Ludwigshafener SPD reagiert mit deutlicher Kritik auf den fortschreitenden Stellenabbau bei der BASF. „Die Verlagerung zahlreicher Arbeitsplätze insbesondere nach Indien ist aus unserer Sicht keine zukunftsorientierte und tragfähige strategische Lösung“, betont die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Beatrice Wiesner: „Da sind wir einig, auch mit unserer SPD-Betriebsgruppe in der BASF.“
Zuletzt sei auch in den Servicebereichen GD (Global Digital Services) und GB (Global Business Services) der Abbau eingeleitet worden. „In Ludwigshafen, aber auch an den Standorten Lemförde, Schwarzheide und Berlin setzen wir uns gemeinsam mit unserer Betriebsgruppe und an der Seite der Gewerkschaft entschieden für den Erhalt von Industriearbeitsplätzen in Deutschland ein“, so Wiesner: „In Europa verfolgen wir zurecht das Ziel, wirtschaftlich widerstandsfähiger und unabhängiger zu werden. Die genannten Maßnahmen stehen in deutlichem Widerspruch zu diesem Anspruch. Ludwigshafen und Deutschland müssen Herz und strategischer Kopf der Anilin bleiben.“
Die Ludwigshafener Sozialdemokraten plädieren zudem für eine engere Abstimmmung mit den Beschäftigten: „Wir fordern eine frühzeitige, umfassende und transparente Einbindung der Arbeitnehmervertretungen sowie der IG BCE bei allen strukturellen Entscheidungen von solcher Tragweite“, verdeutlicht die Fraktionsvorsitzende Julia May.