SPD: Sozial- und Erziehungsberufe angemessen entlohnen!

Veröffentlicht am 16.04.2015 in Allgemein

Die SPD Ludwigshafen zeigt sich mit Blick auf die Tarifverhandlungen solidarisch mit den Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen und unterstützt deren Forderung nach einer deutlich besseren und angemessenen Bezahlung.

 

„Ich habe großes Verständnis dafür, dass die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsberufen nicht länger hinnehmen wollen, dass sie trotz enorm gestiegener Anforderungen, weiterhin deutlich unterdurchschnittlich bezahlt werden. In den letzten Jahren sind auf sie zahlreiche neue Tätigkeiten wie beispielsweise die Arbeit mit Bildungsplänen, die gezielte Sprachförderung, die Umsetzung der Inklusion oder etwa die Förderung und Integration von Flüchtlingskindern hinzugekommen“, erklärt der Vorsitzender der SPD Ludwigshafen, David Schneider, nach einem gemeinsamen Gespräch mit Jürgen Knoll, dem Ver.di-Bezirksgeschäftsführer. „Es ist überfällig, dass auf diese Entwicklungen mit einer deutlichen finanziellen Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe reagiert wird“, so Schneider weiter.

 

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) verhandelt derzeit gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA).

 

„Für uns in Ludwigshafen ist das Thema von besonderer Bedeutung. Im derzeitigen Stellenplan sind 30 Erzieher-Stellen unbesetzt. Der Verwaltung gelingt es aufgrund des Erziehermangels nicht diese Stellen zu besetzen. Insbesondere für junge Menschen sind die Sozial- und Erziehungsberufe nur dann attraktiv, wenn die Einkommensbedingungen der Tätigkeit angemessen sind“, ergänzt die Landtagsabgeordnete und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion, Anke Simon.

 

„Es kann nicht sein, dass die kommunalen Arbeitgeber die Beschäftigten immer wieder mit Verweis auf die ohne Frage sehr schwierige Haushaltslage der Kommunen abspeisen wollen. Die Beschäftigten sind für die schwierige Finanzlage nicht verantwortlich“, erklärt David Schneider, Vorsitzender der SPD Ludwigshafen abschließend.

 

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