28.07.2025 in Pressemitteilung von SPD Ludwigshafen am Rhein
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD (AfA) Unterbezirk Vorderpfalz warnt mit Nachdruck vor den gravierenden Auswirkungen längerer Arbeitszeiten auf das ehrenamtliche Engagement. In einer Zeit, in der Vereine und ehrenamtliche Initiativen das Rückgrat unserer Gesellschaft bilden, gefährden erweiterte Arbeitszeiten nicht nur das soziale Miteinander, sondern auch die Zukunft zahlreicher Vereine.
Vereine und gemeinnützige Organisationen leben vom freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder. Ob im Vorstand, als Jugendleitung oder in anderen Funktionen – diese Arbeit wird zum allergrößten Teil in der Freizeit geleistet. Bereits heute kämpfen viele Vereine damit, neue Freiwillige zu gewinnen oder langjährige Engagierte zu halten. Längere Arbeitstage lassen die freie Zeit weiter schrumpfen, was bei vielen Menschen zu Überforderung und Erschöpfung führt. Die Motivation, sich nach einem langen Arbeitstag noch ehrenamtlich zu engagieren, nimmt dadurch ab.
AfA-Vorsitzender Holger Scharff: „Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die sich freiwillig und mit Herzblut für andere einsetzen. Wenn die Arbeitszeit verlängert wird, bleibt für Vereinsleben, Nachbarschaftshilfe und gemeinschaftliches Engagement keine Kraft mehr. Die Folge ist ein wachsender Mangel an Ehrenamtlichen, der unsere Vereinslandschaft bedroht.“
Scharff weiter: „Besonders betroffen sind ehrenamtliche Aufgaben, die eine kontinuierliche und verantwortungsvolle Mitarbeit erfordern – wie etwa Vorstandsarbeit, die Leitung von Jugendgruppen oder die Organisation von Veranstaltungen. Das Interesse an solchen Tätigkeiten sinkt rapide, wenn die Belastung im Beruf steigt und die Vereinbarkeit mit Familie und Privatleben auf der Strecke bleibt.
Die AfA fordert daher die Politik auf, die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamts stärker zu berücksichtigen und Arbeitszeitregelungen so zu gestalten, dass Menschen weiterhin Zeit und Energie für ehrenamtliche Aktivitäten haben. Statt einer Erhöhung der Arbeitszeit braucht es flexible Modelle, die ein ausgewogenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben ermöglichen.
25.07.2025 in Pressemitteilung von SPD Ludwigshafen am Rhein
Die Ludwigshafener SPD begrüßt die angekündigten Maßnahmen der Stadt zur Stauvermeidung in der Heinigstraße, fordert dazu aber weiterhin ein genaueres Überprüfen der Ampelschaltungen in dem Bereich. „Wir als Sozialdemokraten stehen für eine Mobilitätspolitik für alle, die kein Verkehrsmittel verteufelt – jede Nutzungsart muss zu ihrem möglichst guten Recht kommen, gerade auch im Fall der Heinigstraße“, unterstreicht Oberbürgermeisterkandidat Jens Peter Gotter. Der verkehrspolitische Sprecher Christian Schreider betont: „Wir freuen uns, dass unser vermittelnder Vorschlag aufgegriffen wurde und gleichzeitig zur Wiedereröffnung der zweiten Fahrspur der Radverkehr in den Parallelstraßen verbessert werden soll – in dieser Kombination passt das, so muss es zusammen jetzt aber auch gemacht werden.“
Baudezernent Alexander Thewalt hatte den entsprechenden Änderungsantrag in der jüngsten Stadtratssitzung aufgenommen und kündigte kurz darauf die Änderungen im Bereich Heinigstraße an. Schreider erinnert aber darüber hinaus an die Antragsforderung nach weiteren begleiteten Maßnahmen: „Die Prüfung und Optimierung der Ampel-Steuerungen an den naheliegenden Kreuzungen, vor allem der Benckiserstraße, muss ebenfalls kommen. Mega-Staus gilt es mit verschiedenen Maßnahmen zu vermeiden, gerade auch im Sinne der Luftqualität.“ Letztlich bedürfe es sowohl eines ordentlichen Verkehrsflusses als auch eines guten Miteinanders von Auto und Fahrrad, verdeutlichen die beiden Sozialdemokraten: „Wir alle kennen die schwierige Verkehrssituation unserer Stadt, die einen ihrer Knackpunkte sicherlich an der Heinigstraße hat. Und wir wissen um den großen Nachholbedarf in Sachen Fahrradfreundlichkeit Ludwigshafens. Beides will ich als Oberbürgermeister auch mit modernsten technischen Lösungen gezielt angehen“, so Gotter.
23.07.2025 in Pressemitteilung von SPD Ludwigshafen am Rhein
Die Ludwigshafener SPD-Landtagsabgeordneten David Guthier und Gregory Scholz sowie der OB-Kandidat der SPD Ludwigshafen, Jens Peter Gotter, begrüßen ausdrücklich die Einführung und Förderung kommunaler Integrationsmanagerinnen und -manager im Rahmen der neuen Kooperationsstrategie „Integration" des Landes Rheinland-Pfalz. Das Konzept, das vergangene Woche gemeinsam vom Land und den Kommunalen Spitzenverbänden vorgestellt wurde sei ein wichtiger Schritt, um Integrationsarbeit gezielt und wirksam vor Ort zu stärken.
„Integration findet dort statt, wo Menschen leben – in den Kommunen, in unseren Nachbarschaften, in Vereinen, Schulen und Betrieben", betont SPD-OB-Kandidat Jens Peter Gotter.
„Es ist daher genau der richtige Weg, dass das Land Rheinland-Pfalz hier gemeinsam mit den Städten und Landkreisen nun tragfähige Strukturen schafft, um Integrationsarbeit vor Ort besser zu koordinieren und zu begleiten", ergänzen die Landtagsabgeordneten David Guthier und Gregory Scholz.
Besonders begrüßen Gotter, Guthier und Scholz, dass das Land künftig allen Städten und Landkreisen in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit gibt, eine Stelle für kommunales Integrationsmanagement einzurichten. Das Land fördert diese mit bis zu 60.000 Euro für Personal-sowie weiteren 20.000 Euro für Sachkosten. Ziel ist es, Integrationsprozesse gezielt zu steuern – etwa durch eine bessere Abstimmung zwischen Jugendämtern, Schulen, Ehrenamtsinitiativen und weiteren Akteuren vor Ort.
„Wir erleben in Ludwigshafen – wie vielerorts –, dass Integration nur gelingt, wenn unterschiedliche Stellen eng zusammenarbeiten und die Bedürfnisse der Zugewanderten ernst genommen werden – sei es bei der Wohnungssuche, beim Zugang zu Bildung, beim Einstieg in den Arbeitsmarkt oder bei Alltagsfragen", betont Guthier. „Integrationsmanagerinnen und -manager können genau hier ansetzen: Sie koordinieren Prozesse, schließen Lücken und entlasten die kommunalen Strukturen. Das ist ein echter Gewinn für die Menschen vor Ort."
Für Gotter, Guthier und Scholz steht fest: Die kommunale Verankerung von Integration ist ein zentraler Baustein für gesellschaftlichen Zusammenhalt – gerade in einer vielfältigen Stadtgesellschaft wie Ludwigshafen.
Zum Abschluss unterstreichen die Drei: „Integration ist kein kurzfristiges Projekt, sondern eine dauerhafte und gemeinsame Aufgabe von Bund, Land, Kommunen und Zivilgesellschaft. Die neue Kooperationsstrategie ist ein starkes Signal, dass wir diese Aufgabe mit Weitsicht und im Miteinander angehen wollen – für ein solidarisches und zukunftsfestes Ludwigshafen."
16.07.2025 in Aktuell von SPD Ludwigshafen am Rhein
Am 13. Juli 2025 ist die ehemalige Stadträtin und Trägerin des Ehrenrings der Stadt, der Freiherr-vom-Stein-Plakette sowie des Bundesverdienstkreuzes Helga Koch im Alter von 83 Jahren verstorben.
„Helga Koch hat Bürgernähe und ehrenamtliches Engagement gelebt. Die SPD trauert um eine allseits geschätzte und geachtete Persönlichkeit der Stadt Ludwigshafen, deren Wirken und Zielsetzung immer zum Wohle unserer Stadt und deren Bürgerschaft ausgerichtet war“, sagt Julia May, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion.
Helga Koch trat im Jahr 1967 in die SPD ein und gehörte von 1974 bis 2009 dem Stadtrat an. Von 1984 bis 2000 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Gerade als sozial-politische Sprecherin der Fraktion hat sie kontinuierlich und wenn erforderlich, auch kämpferisch ihre Ziele verfolgt, immer im Interesse der Menschen, die Hilfe benötigten. Ihr unermüdlicher Einsatz galt und gilt den Schwachen in der Gesellschaft. Auch der Baubereich und das Klinikum gehörte mit zu ihren kommunalpolitischen Schwerpunktthemen. Unter anderem war sie auch viele Jahre Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums, dem zweitgrößten Krankenhaus in Rheinland-Pfalz. Beim Verwaltungsgericht in Neustadt sowie beim Landessozialgericht in Mainz brachte sie ihr hohes Fachwissen ein.
Auf Initiative von Helga Koch wurde die Suppenküche gegründet, auch an der Realisierung der „Ludwigshafener Tafel“ war sie maßgeblich beteiligt. Ein Projekt von ihr ist auch das Gräberfeld für totgeborene Kinder auf dem Hauptfriedhof, welches 2006 fertig gestellt wurde und Eltern einen Ort zum Trauern bietet. Koch war auch Presbyterin in der Erlöserkirchengemeinde Gartenstadt und Vorsitzende des Kreisverbandes Vorderpfalz des Deutschen Roten Kreuzes. In ihren Führungsfunktionen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) setzte sie sich auch für den Bau des Altenpflegeheimes im Neubaugebiet „Melm“ und die Schaffung des Patientenhotels am Ebertpark auf dem Gelände des ehemaligen Pflegeheimes in der Schuckert Straße in Friesenheim ein, was später durch das Evangelische Diakoniewerk Zoar in ein Wohnprojekt für Menschen mit Beeinträchtigungen umgenutzt wurde.
Mit 70 Jahren hatte sich Helga Koch aus allen politischen und ehrenamtlichen Aufgaben zurückgezogen. Sie war 46 Jahre für die die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt tätig. Mit der Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Plakette, des Bundesverdienstkreuzes sowie des Ehrenrings der Stadt, hat Helga Koch für ihre außergewöhnlichen Leistungen und ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement, eine verdiente Anerkennung erfahren.
„Wer über so viele Jahrzehnte wie Helga Koch ehrenamtlich tätig war, so viele Spuren in unserer Stadt hinterlassen hat, dem gebührt großer Dank, tiefster Respekt und höchste Anerkennung“, sagt David Guthier, Vorsitzender des Stadtverbands Ludwigshafen. „Sie wird fehlen, aber nicht vergessen werden. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Freunden.“
20.06.2025 in Aktionen von SPD Ludwigshafen am Rhein
Die SPD Mundenheim lädt am Sonntag, 29.06.2025 von 14-17 Uhr zum traditionellen Kinderfest im Zedtwitzpark ein. Mit einem breiten Angebot an Aktivitäten für die ganze Familie – von Spielestationen, Taekwando und auch die Jusos Ludwigshafen bringen wieder die Hüpfburg mit – kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Kommt vorbei und feiert mit uns das Kinderfest!