04.04.2016 in Allgemein von SPD Ludwigshafen am Rhein
Hans Mindl bringt alles mit, was man als erfolgreicher Kommunalpolitiker braucht: Bodenhaftung, Heimatliebe, Treue zur Partei und ein Netzwerk mit vielen persönlichen Kontakten. Außerdem ist er Fasnachter mit Leib und Seele und hat sogar als Mitglied einer närrischen Gesangsgruppe des Karnevalvereins Hans Warsch eine Hymne an seinen Stadtteil getextet. Für Oggersheim setzt sich Mindl seit Jahrzehnten ein. 1979 trat er der SPD bei. An seinem ehemaligen Wohnort in der Notwende hat er sich für die Belange der Siedler stark engagiert. Ortsvorsteher war er kurzzeitig, bis ihm eine Reform der rheinland-pfälzischen Kommunalverfassung 1994 in die Quere kam. Denn nach der Neuregelung durften Ortsvorsteher, die hauptberuflich bei einem städtischen Unternehmen beschäftigt sind, dieses Amt nicht mehr ausüben. Und Hans Mindl arbeitete bei den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL), wo er bis zu seinem Ruhestand beschäftigt blieb. Dafür hat er sich dann weiter im Ortsbeirat und im Stadtrat engagiert.
Bei den Ludwigshafener Genossen ist der Oggersheimer eine der Führungspersonen geworden. Sein Rat ist bei allen wichtigen Entscheidungen gefragt. „Er ist ein Kommunalpolitiker, der stets für die Sorgen und Nöte der Bürger ein offenes Ohr hat“, lobt ihn der Oggersheimer Ortsvereinsvorsitzende Kurt Sauerhöfer. Neben seinem Engagement in der SPD ist Hans Mindl auch noch im Aufsichtsrat der TWL, bei der Sparkasse Vorderpfalz und im städtischen Klinikum aktiv.
In seinem Privatleben hat er im dritten Lebensabschnitt neue Wege beschritten: Er hat mit seiner Frau ein Haus gebaut und ist zum leidenschaftlichen Hobbygärtner geworden – natürlich im Oggersheimer Neubaugebiet. Heute feiert er seinen 70. Geburtstag im Kreise seiner Familie mit zwei Enkelkindern, auf die er sehr stolz ist.
(Rheinpfalz vom 04.04.2016)
04.04.2016 in Arbeit von SPD Vorderpfalz
03.04.2016 in Allgemein von SPD Ludwigshafen am Rhein
Mit aller Entschiedenheit weist die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Unterbezirks Vorderpfalz die Forderungen einiger Unternehmerverbände und Unionsjungpolitiker nach einer Erhöhung des Renteneintrittsalters zurück.
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Unterbezirk Vorderpfalz ( AFA ) hielt und hält die letzte Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre schon für falsch, da dies für die Menschen eine Rentenkürzung bedeutet, die sie nicht verdient haben.
Die AFA fordert daher weiterhin eine Rentenhöhe von der die Menschen menschenwürdig leben können und dies ab 65 Jahren.
Die Entscheidung auf das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre festzusetzen war falsch und muss wieder auf 65 Jahre reduziert werden.
25.03.2016 in Allgemein von SPD Ludwigshafen am Rhein
19.03.2016 in Allgemein von SPD Ludwigshafen am Rhein
"Die Flüchtlingsbewegungen stellen neue Herausforderungen an unseren Arbeitsmarkt", erinnert Jutta Steinruck, sozial- und beschäftigungspolitische Sprecherin der SPDEuropaabgeordneten, vor dem Sozialgipfel am Mittwoch. EU-Kommission, Staats- und Regierungschefs sowie Gewerkschaften werden in Brüssel über sozialpolitische Herausforderungen beraten.
"Die Entscheidungsträger müssen die Auswirkungen der Migration langfristig kalkulieren. Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter haben das Knowhow, das wir brauchen, um angemessen zu steuern - beispielsweise die Integration in den Arbeitsmarkt", so Jutta Steinruck.
"Leider ignorieren EU-Kommission und Staats- und Regierungschefs oft die Expertise der Sozialpartner. Vom Neustart des sozialen Dialoges, den Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zum Amtsantritt verkündet hat, kann noch immer keine Rede sein. Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter beklagen, dass sie immer weniger in den Gesetzgebungsprozess eingebunden werden", kritisiert Jutta Steinruck.
Die Konsultation im Rahmen des Europäischen Semesters, das die Wirtschaftspolitik in Europa steuern soll, sei nach wie vor ungenügend. Auch bei der Revision der Entsenderichtlinie wurden die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter im Vorfeld nur unzureichend eingebunden. "Die
relevanten Gesprächspartner erst auf den letzten Drücker einzubeziehen – diesen Stress hätte man sich sparen können. Lieber gleich die Profis fragen", fordert Jutta Steinruck.
Zweck des Sozialgipfels ist die Einbindung der europäischen Sozialpartner in die Gestaltung der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Union. "Ich hoffe, dass die Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter dieses Mal konsultiert werden. Ohne deren Fachwissen kann der Gipfel keine Ergebnisse bringen."
"In Deutschland fehlen Tausende Fachkräfte. Gegen die negativen Folgen des demographischen Wandels kann die Migration ebenfalls neue Wege aufzeigen", so Jutta Steinruck. Die Digitalisierung bietet neue Chancen. Beide Entwicklungen werden unsere Arbeitswelt stark verändern. Die politische Verantwortlichen müssen sich über neue Beschäftigungsformen austauschen, über veränderte Anforderungen an das Bildungssystem und Herausforderungen für die Sozialsysteme."