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09.09.2015 in Kommunales von SPD Ludwigshafen am Rhein
„Vor gerade mal zehn Monaten wurde dieser Betrieb von der Sihi-Gruppe an die US-amerikanische Flowserve verkauft. Halberg hatte sich wieder berappelt, Mitarbeiter haben durch enormen Lohnverzicht und auch durch Arbeitsplatzverzicht geholfen, den Betrieb aus den Finanzproblemen herauszubekommen“, schreibt Barnett. Auch das Land habe das Unternehmen bei der Umgestaltung des Werksgeländes mit Steuergeldern unterstützt. „Und jetzt das Aus für die ganze Belegschaft bis spätestens Ende 2016. Da darf man den Eigentümer schon mal fragen, was der Zweck des Kaufs von Halberg war“, meint die 62-Jährige. Daher werde es nun darauf ankommen, was bei den anstehenden Verhandlungen aus den Einlagen der Mitarbeiter und was aus den staatlichen Zuschüssen werde. Klar sei: Wer sich als Investor so verhalte, könne nicht auf Verständnis stoßen. Sie hoffe dennoch, dass es noch gelinge, „eine für alle akzeptable Lösung zu erreichen, um diesen für die Stadt und die Region wichtigen Arbeitgeber zu erhalten“.
(Rheinpfalz vom 09.09.2015)
08.09.2015 in Kommunales von SPD Ludwigshafen am Rhein
„Die Ankündigung des US-Mutterkonzerns Flowserve, das Ludwigshafener Traditionsunternehmen Halberg Maschinenbau zu schließen, hat uns alle überrascht und macht uns betroffen. Insbesondere nach der Umsetzung des Sanierungskonzepts und der Investitionen in die Umgestaltung des Werksgeländes am Rheinufer Süd vor drei Jahren, ist diese Entwicklung völlig unverständlich“, erklärt der Vorsitzende der SPD Ludwigshafen, David Schneider.
„Der Mutterkonzern muss sich fragen lassen, ob er beim Kauf vor erst zehn Monaten mit offenen Karten gespielt hat und tatsächlich an einer Neuaufstellung und der Weiterentwicklung von Halberg interessiert war“, so Schneider weiter.
„Unsere Solidarität gilt der Belegschaft, die bereits in den vergangenen Jahren Zugeständnisse in Millionenhöhe machte, um den Standort Ludwigshafen und die Arbeitsplätze zu erhalten. Ich hoffe, dass in den anstehenden Gesprächen zwischen Unternehmen, Betriebsrat und Gewerkschaft doch noch eine Lösung zum Erhalt des Standorts und der Arbeitsplätze gefunden wird“, erklärt Schneider abschließend.