26.04.2016 in Veranstaltungen von SPD Vorderpfalz
26.04.2016 in Sozialpolitik von SPD Vorderpfalz
25.04.2016 in Europa von SPD Ludwigshafen am Rhein
Der Bund hat sich darauf verständigt, die Landkreise und kreisfreien Städte jährlich um zusätzliche 500 Mio. EUR von den flüchtlingsbedingten Wohnkosten im Rahmen von Hartz IV zu entlasten. „Diese Entscheidung kann man nur begrüßen. Eine erfolgreiche Integration kann schließlich nur vor Ort erfolgen, insofern gilt es die ohnehin schon klammen Kommunen nicht über Gebühr zu belasten.“, so Jutta STEINRUCK, Europaabgeordnete der SPD.
In Ludwigshafen werden aktuell 2.035 Flüchtlinge untergebracht und alleine im Sozialdezernat mussten 20 zusätzliche Stellen geschaffen werden. Hinzu kommen millionenschwere Investitionen im Bereich des Wohnungsbaus. „So wie Ludwigshafen geht es vielen Kommunen in Deutschland. 500 Mio. EUR können das Problem deshalb zwar entschärfen, aber keinesfalls lösen“, gibt Jutta STEINRUCK zu bedenken.
„Auch wenn Deutschland hier vorbildlich agiert, so kann die Flüchtlingskrise letztendlich nur gemeinschaftlich auf europäischer Ebene gelöst werden. Eine Kürzung des Europäischen Sozialfonds (ESF) um acht Prozent sowie ein völlig unzureichender Haushaltsansatz des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) passen da schlichtweg nicht ins Bild. Die kommunalen Kosten für Flüchtlinge müssen aufgefangenen werden, ohne dabei Flüchtlinge gegen andere benachteiligten Gruppen auszuspielen“, fordert Jutta STEINRUCK.
25.04.2016 in Landespolitik von SPD Ludwigshafen am Rhein
„Der heute von SPD, FDP und Grünen vorgelegte Entwurf des Koalitionsvertrags für Rheinland-Pfalz bildet ein gutes Fundament für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der drei Parteien im Sinne der Menschen in diesem Land“, erklärt der Vorsitzende der SPD Ludwigshafen, David Schneider.
„Ich begrüße es ausdrücklich, dass in den Bereichen Bildung, Innere Sicherheit und Infrastruktur Schwerpunkte gesetzt werden. Zusätzliche Lehrerstellen und bei der Polizei sind ebenso der richtige Weg wie die Aufstockung der Investitionen in die Infrastruktur“, so Schneider weiter.
Mit Blick auf die Stadt Ludwigshafen betont Schneider außerdem: „Besonders wichtig ist uns außerdem, dass der Entwurf des Koalitionsvertrags der Stadt Ludwigshafen Planungssicherheit mit Blick auf die finanzielle Unterstützung des Landes für den Rückbau der Hochstraße Nord und den Bau der Stadtstraße bietet. Das ist ein großer Erfolg der Ludwigshafener SPD“, so Schneider weiter.
„Sowohl unsere Landtagsabgeordneten Anke Simon und Heike Scharfenberger, als auch ihr Vorgänger Günther Ramsauer haben immer mit Nachdruck dafür geworben und sich für die finanzielle Beteiligung des Landes stark gemacht. Zuletzt bin ich persönlich gemeinsam mit unserem Kämmerer Dieter Feid zu einem Gespräch bezüglich der Finanzierung dieses Projekts bei Innenminister Roger Lewentz Ende Januar in Mainz gewesen. Es freut mich außerordentlich, dass sich dieser kontinuierliche Einsatz aller Beteiligten jetzt in dem vorliegenden Entwurfs des Koalitionsvertrags widerspiegelt. Auch das klare Bekenntnis dazu, die Stadt bei der Verkehrsplanung und Koordinierung zusätzlicher Maßnahmen im Bereich des ÖPNV während der Bauphase zu unterstützen ist dabei positiv hervorzuheben“, so Schneider abschließend.
Zur Sache: In dem Entwurf des Koalitionsvertrages heißt es auf Seite 48: „Der Rückbau der der Hochstraße plus Neubau der Stadtstraße in Ludwigshafen als Ersatz für den Wegfall der Hochstraße Nord wird aufgrund der übergeordneten Bedeutung dieser Maßnahme unterstützt, falls der Bund eine Förderung nach § 5 Fernstraßengesetz in angemessenem Umfang leistet. Ein Angebot zusätzlicher Maßnahmen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) während der Bauphasen wird gemeinsam mit den zuständigen Aufgabenträgern erarbeitet und umgesetzt.“
21.04.2016 in Pressemitteilung von SPD Vorderpfalz