Pressemitteilung
17.05.2013 in Pressemitteilung von SPD Ludwigshafen am Rhein
Die SPD Ludwigshafen gratuliert Doris Barnett am Mittwoch, 22. Mai 2013, zum 60. Geburtstag. Barnett ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags. Drei Mal (1998, 2002 und 2005) gewann sie für Ludwigshafen das Direktmandat, 1998 mit 47,9 Prozent im direkten Duell gegen den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl. „Das 98er Ergebnis, der Sieg über Kohl, bescherte Doris Barnett und damit ihrer Heimatstadt Ludwigshafen eine hohe Aufmerksamkeit in Berlin“, lobt Wolfgang van Vliet, Vorsitzender der SPD Ludwigshafen, seine Vertreterin. „In all den Jahren fühlten wir uns mit Doris in Berlin stets gut vertreten. Nicht zuletzt bewirkte sie die Fortdauer der gewerbesteuerlichen Organschaft, die unserer Stadt einen größeren zweistelligen Millionen-Betrag bescherte.“ Bei der Bundestagswahl im September tritt Barnett erneut an und will den Wahlkreis 208 zum viertel Mal direkt gewinnen.
Werdegang
Nach dem Besuch der Volksschule und der Staatlichen Handelsschule war Barnett von 1969 bis 1970 als Schreibkraft bei der BASF in Ludwigshafen tätig. Anschließend besuchte sie ein Wirtschaftsgymnasium, wo sie 1973 das Abitur bestand. Danach absolvierte sie ein Studium der Rechtswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das sie nach dem Referendariat 1982 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. 1982 begann sie ihre Tätigkeit als Rechtssekretärin beim DGB und wechselte 1983 in die Bezirksverwaltung Mainz der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr. 1987 trat sie in die Personalabteilung der TWL AG ein und war hier auch bis zu ihrem Ausscheiden 1992 Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat. Anschließend leitete sie bis 1994 das zum Sozialdezernat gehörende Sozialverwaltungsamt der Stadt Ludwigshafen.
Barnett wurde 1992 Landesvorsitzende der Naturfreunde Rheinland-Pfalz. Sie ist Vorstandsmitglied beim Verein für Berufliche Bildung in Speyer und stellvertretende Vorsitzende des EnergieDialogs 2050 e.V. Daneben gehört sie vielen Vereinen als Mitglied an. Sie ist verheiratet und hat ein Kind.
Zur anstehende Wahl
„In Deutschland liegt noch vieles im Argen, angefangen vom Arbeitsmarkt über die Energiewende bis zu einer sicheren Rente, bezahlbarem Wohnraum und einer auf die Zukunft ausgerichteten Industriepolitik. Deshalb trete ich aus voller Überzeugung und mit Herzblut im September wieder bei der Bundestagswahl an“, erklärt eine kämpferische Barnett, mit dem Ziel des Gewinns des Wahlkreises Ludwigshafen-Frankenthal vor Augen. „Der Armutsbericht ist ein Armutszeugnis für die Regierung. Der Arbeitsmarkt muss neu geordnet werden, Leiharbeit verringert und ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden. Die Kanzlerin macht von ihrer Richtlinienkompetenz keinen Gebrauch und lässt sich von den kleinen Regierungspartnern treiben, siehe Betreuungsgeld und Steuersenkungsversprechen. Die Energiewende wurde in den Sand gesetzt, jetzt zahlen die Kleinverbraucher die Kosten. Da ist vieles liegen geblieben, nicht angefasst worden – dafür werden wieder die Sozialdemokraten gebraucht!“
29.04.2013 in Pressemitteilung von SPD Ludwigshafen am Rhein
Sozialdemokraten im Europaparlament fordern zum 1. Mai ein Umsteuern von Schwarz-Gelb für mehr Beschäftigung
Hunderttausend Arbeitnehmer in ganz Europa werden am Tag der Arbeit für ihre Rechte auf die Straße gehen. Jutta STEINRUCK, SPD-Abgeordnete im Europaparlament, unterstützt die Demonstranten: "Während immer härtere Fälle von Steuerhinterziehung die Menschen erschüttern, untergraben unsichere Beschäftigung, Minijobs und Leiharbeit in Deutschland die europäische Sozialidee." Die Sozialdemokratin setze stattdessen gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund auf einen flächendeckenden Mindestlohn, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und das Ende der Lohndiskriminierung von Frauen.
"Die Folgen schwarz-gelber Krisenpolitik sind verheerend", warnt Jutta STEINRUCK, Beschäftigungsexpertin der SPD-Europaabgeordneten und selbst aktive Gewerkschafterin. In Europa ist die Arbeitslosigkeit auf ein Rekordhoch geschnellt. Fast ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland hängt im Niedriglohnsektor fest. Immer mehr Menschen droht Altersarmut. Eine gute Nachricht: EU-Sozialkommissar Laszlo Andor folgt endlich sozialdemokratischen Forderungen und ruft Deutschland in der "Süddeutschen Zeitung" zum Kurswechsel auf: Weg vom wachstumsschädlichen Sparen hin zu Konjunkturhilfen. "Wir freuen uns, dass sich auch in der bisher allzu trägen Kommission die sozialdemokratische Position durchgesetzt hat, dass wir Investitionen in faire Arbeit brauchen", sagt Jutta STEINRUCK.
28.04.2013 in Pressemitteilung von SPD Vorderpfalz
Gemeinsam mit SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gab die SPD Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen den Startschuss für den Bundestagswahlkampf. Rund 400 gewählte Vertreterinnen und Vertreter der SPD aus ganz Rheinland-Pfalz stimmten dort über die Landesliste für die anstehenden Bundestagswahl im September ab. Dazu erklärte der SPD-Landesvorsitzende Roger Lewentz: „Wir können wieder eine starke Liste vorlegen, die gewährleistet, dass die SPD Rheinland-Pfalz auch im nächsten Bundestag gut vertreten wird."
27.03.2013 in Pressemitteilung von SPD Vorderpfalz
Auf den Tag genau 40 Jahre zuvor fand in Ludwigshafen die allererste Bundeskonferenz der ASF statt. Mehr als 100 Frauen (und auch ein paar Männer) kamen im Pfalzbau zusammen, um unter dem Motto "Gestern-Heute-Morgen" miteinander zu diskutieren. Schon damals seien die Pfälzer Frauen besonders streitbar gewesen, so Dr. Agnes Allroggen-Bedel, die die Moderation inne hatte, denke man beispielsweise an die unvergessene Liesel Schäfer.
25.03.2013 in Pressemitteilung von Jusos Ludwigshafen
Bei der Mitgliederversammlung der Jusos Vorderpfalz vergangenen Donnerstag in Schifferstadt standen Neuwahlen des siebenköpfigen Vorstands an. Zum Vorsitzenden wählten die Jusos erneut einstimmig Jan-Philipp Simon (22) aus Ludwigshafen, der damit seine zweite Amtszeit antritt. Als stellvertretende Vorsitzende ebenfalls im Amt bestätigt wurde Hella Schneider (26) aus Ludwigshafen. Neu zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Björn Westermann (22) aus Schifferstadt gewählt. Er hatte bereits in der vergangenen Wahlperiode als Beisitzer dem Vorstand angehört und übernimmt nun den Posten von Anika Gräf, welche aufgrund ihrer Ausbildung nicht mehr zur Wahl antrat. Als Beisitzer wurden Miriam Gruber aus Schifferstadt, Sven Rummel aus Speyer, sowie Marlene Siegel und Jan Schroth aus Frankenthal gewählt.